Gebete und Lieder

Jesu, meine Freude

Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, wahrer Gott.
Wer will dich schon hören?
Deine Worte stören
den gewohnten Trott.
Du gefährdest Sicherheit.
Du bist Sand im Weltgetriebe.
Du, mit Deiner Liebe.

Du warst eingemauert.
Du hast überdauert
Lager, Bann und Haft.
Bist nicht totzukriegen;
niemand kann besiegen
deiner Liebe Kraft.
Wer dich foltert und erschlägt,
hofft auf deinen Tod vergebens,
Samenkorn des Lebens.

Jesus, Freund der Armen.
Groß ist dein Erbarmen
mit der kranken Welt.
Herrscher gehen unter.
Träume werden munter,
die dein Wort erhellt.
Und wenn ich ganz unten bin,
weiß ich dich an meiner Seite,
Jesu, meine Freude.

Gerhard Schöne (Text und Musik), auf dem Album: Ich bin ein Gast auf Erden, BuschFunk 1991 – mit freundlicher Genehmigung.

 

Ökumenisches Glaubensbekenntnis von Seoul

(Von der Weltversammlung der Christen in Seoul 1990 „Bekenntnis zu Frieden und Gerechtigkeit“)

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist

und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,

an die Stärke der Waffen,

an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus,

der gekommen ist, uns zu heilen,

und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,
dass Friede unerreichbar ist.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,
dass der Tod das Ende ist,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.
Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,
die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,
und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung
eines neuen Himmels und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,
an die Liebe mit offenen Händen,
an den Frieden auf Erden.
Amen.

 

Glaubensbekenntnis von SeoulIch glaube an Gott, der die Liebe istund der die Erde allen Menschen geschenkt hat.Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,an die Stärke der Waffen,an die Macht der Unterdrückung.Ich glaube an Jesus Christus,der gekommen ist, uns zu heilen,und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,dass Friede unerreichbar ist.Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,dass der Tod das Ende ist,dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,und dass alle Männer und Frauengleichberechtigte Menschen sind.Ich glaube an Gottes Verheißungeines neuen Himmels und einer neuen Erde,wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen Händen,an den Frieden auf Erden.Amen.Bei der Weltversammlung der Christen in Seoul 1990 „Bekenntnis zu Frieden und Gerechtigkeit“

Glaubensbekenntnis von SeoulIch glaube an Gott, der die Liebe istund der die Erde allen Menschen geschenkt hat.Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,an die Stärke der Waffen,an die Macht der Unterdrückung.Ich glaube an Jesus Christus,der gekommen ist, uns zu heilen,und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,dass Friede unerreichbar ist.Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,dass der Tod das Ende ist,dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,und dass alle Männer und Frauengleichberechtigte Menschen sind.Ich glaube an Gottes Verheißungeines neuen Himmels und einer neuen Erde,wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen Händen,an den Frieden auf Erden.Amen.Bei der Weltversammlung der Christen in Seoul 1990 „Bekenntnis zu Frieden und Gerechtigkeit“