Aktuelles

BRSD auf dem Katholikentag in Münster

Vorstellung des BRSD auf dem Katholikentag in Münster Mai 2018

Ostermarsch Ellwangen 2022 „RETTET DEN FRIEDEN – DIE WAFFEN NIEDER!“

Es wird immer offenkundiger: Wenn die Menschheit nicht endlich lernt und politisch durchsetzt, wie man Konflikte human und gewaltfrei regelt, ist ihr Ende besiegelt und nur noch eine Frage der Zeit. Die Spirale von Gewalt und Gegengewalt wird sie in den Abgrund reißen. Wir haben nur noch eine Chance, nämliche diese Kette zu sprengen und den Krieg, diesen jämmerlichen Versager, diese politische Null vom Erdboden zu verbannen.

DER BUND GRATULIERT PROF. DR. JÜRGEN MOLTMANN ZUM 96. GEBURTSTAG!

Prof. Moltmann ist uns durch viele Beiträge in unserer Zeitschrift „Christ und Sozialist“ verbunden. Weltweit hat er Schüler, bis jetzt betreut er immer noch Promovenden. Durch seine Theologie der Hoffnung hat er einen Gegenpol zu der heute weit verbreiteten Verzagtheit und Frustration geschaffen.

Herzlich Willkommen auf den Seiten des BRSD e.V.

Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V. (BRSD, anfangs: Bund religiöser Sozialisten Deutschlands) ist eine ökumenisch offene Organisation von religiösen Menschen – aktuell Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfession, die für eine sozialistische und damit demokratische Gesellschaftsordnung eintreten.

Der Bund wurde 1926 gegründet, in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945 verboten und 1946 in Westdeutschland neu gegründet.

Termine

102. Deutscher Katholikentag Stuttgart 2022

25. bis 29. Mai 2022
70173 Stuttgart

Wir stehen mit einem Stand auf der Kirchenmeile bei den “Verbänden” 

Stadtgarten Unicampus  Nähe Kriegsbergstraße

Stand Nummer 2-SG-32

Donnerstag bis Samstag 26. – 28.05.2022

Politisches Nachtgebet zum Katholikentag

27.Mai 2022 | 19:30 Uhr
evang. Gemeindehaus Martinksirche Stuttgart

Buchvorstellung: Christoph Butterwegge: “Die polarisierende Pandemie” Deutschland nach Corona

Kirchenmeile Katholikentag 2-SG-32 Donnerstag, 26.05.2022 15:45 Uhr

Nachdem das Infektionsgeschehen zumindest vorübergehend etwas abgeklungen und in der Öffentlich-keit viel über die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie diskutiert wor-den ist, erscheint es an der Zeit, auch eine Zwischenbilanz hin-sichtlich ihrer Konsequenzen für die ökonomische, soziale und politische Ungleichheit zu ziehen.

Ungleichheit ist das Kardinal-problem unserer Gesellschaft, aus dem Armut, Prekarität und privater Reichtum erwachsen, weshalb es auch im Mittelpunkt der Diskussion über die Pandemiefolgen stehen sollte.

«Zachäus würde gerechte Steuern zahlen» Wer finanziert die notwendige sozial-ökologische Transformation?

27.05.2022, 16:00 Uhr Bürgerzentrum West (Otto-Herbert-Hajek-Saal) Bebelstr. 22 70193 Stuttgart

Mit der Zachäus-Kampagne setzen sich Kirchen in Deutschland wie weltweit für soziale und ökologische Steuergerechtigkeit ein. Namensgeber der Kampagne ist die biblische Figur des Zachäus. Nach der Begegnung mit Jesus hatte er die Abgaben und Steuern zurückgegeben, die er unrechtmäßig erpresst hatte. Vor dem Hintergrund eines historischen Höchststands der Ungleichheit innerhalb wie zwischen Nationen sowie eines riesigen Finanzierungsbedarfs für die dringende gesellschaftliche Transformation möchte die Veranstaltung u.a. danach fragen, wie die Gerechtigkeitslücke im deutschen Steuersystem von mindestens 75 bis 100 Milliarden € aus der Welt zu schaffen wäre. Dabei sollen auch die für umfassende Steuergerechtigkeit unerlässliche (EU) europäische und internationale Dimension sowie eine faire Verteilung der (Corona-) Krisenkosten beleuchtet und diesbezügliche kirchenpolitische Positionierungen diskutiert werden.

  • 16:00 Uhr | Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Ökonomin (HSB, Hochschule Bremen)
    Vermögensungleichheit in Deutschland und Europa, eine Bestandsaufnahme
  • 16:20 Uhr | Prof. Dr. Franz Segbers, Sozialethiker und Martin Gück (Kairos Europa)
    Zachäus zum Beispiel: Wie auf die wachsende Ungerechtigkeit reagieren?

ca. 17:00 Uhr Pause

  • 17:30 Uhr | Dr. Klaus Schilder (Misereor), Stefan Eirich (Bundespräses der KAB) und Bernd Riexinger (MdB, DIE LINKE)
    Handlungsansätze gegen Ungleichheit aus kirchlichen Organisationen & Politik

Der Geist der Gewalt ist so stark geworden,
weil die Gewalt des Geistes so schwach geworden ist

-Leonhard Ragaz

Unser CuS-Magazin

Ausgabe 03-2020/01-2021

Die Corona-Pandemie – Ursachen und gesellschaftliche Gegenstrategien Du sollst nicht alles glauben, was du denkst! Was es heißt zu „argumentieren“ …
  • Hartmut Futterlieb | Gerechtigkeit und Recht
    Seite 7
  • Traugott Jähnichen | Gerechtigkeit als Solidarität
    Seite 12
  • Claus Petersen | „Gleichheit ist Glück“
    Seite 20
  • Franz Segbers | Die biblische Gerechtigkeit
    Seite 25
  • Norbert Bernholt | Zur sozialen Spaltung unserer Gesellschaft
    Seite 28
  • Ulrich Duchrow | Kapitalismuskritische ökumenische Positionen für eine gerechte Globalisierung
    Seite 34
  • Karin Hönicke | Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) und soziale Gerechtigkeit
    Seite 44
  • Hamideh Mohagheghi | Gerechtigkeit aus islamischer Perspektive
    Seite 46
    Kairos für die Schöpfung – Hoffnungsbekenntnis für die Erde
    Seite 46
    Die Zeichen der Zeit nicht verkennen!
    Seite 50
  • Thomas Klein | Auferstehung in Corona-Zeiten
    Seite 57
  • Wilfried Gaum | „La Patrie en danger“? Est-elle en danger? Et pourquoi?”
    Seite 62
  • Elmar Klink | Der Viruskrieg
    Seite 65