Autor: Andreas Herr

“Das Böse scheint ausgemacht”

Der Theologe Eugen Drewermann spricht über den Krieg in der Ukraine und Wege zum Frieden. In der Botschaft Jesu sieht er die entscheidende Lösung. Die Kirchen sind in einer dringenden Verpflichtung zu widersprechen. Die Botschaft Jesu lautet eindeutig: Nein zu einer Politik des Starkseins, die dem Anderen die eigene Art des Friedens diktiert. So ist der Frieden nie gekommen. Er kommt auch nicht nach dem nächsten Krieg. Auch nicht nach dem endlich richtigen Krieg. Es kann keine moralische Verantwortung zum Töten von Menschen geben. Es gibt im Vorlauf jeden Krieges diese Polarisierungen. Denn...

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Einsatz für ein besseres Zusammenleben – Aufruf an Alle     

Text von PD Dr. med. Ulrich Börngen, Stuttgart, Februar 2022 Meine Vision für eine „neue Kunst des Zusammenlebens“ in der realen Transformation geht zurück auf eine nachfolgende autorisierte Kurzfassung des „Konvivialistischen Manifest“ (2013). Das Manifest ist eine Gemeinschaftsinitiative französischer, europäischer und weltweit sich verantwortlich fühlender Bürgerinnen und Bürger. Mich hat vor allen Dingen die starke öffentliche Kritik am „Menschentum mißachtenden Kapitalismus“ und die religions- und  gemeinschafts-verbindende Solidarisierung phasziniert. Grundsätzlich bin ich...

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Der Vorstand des Bundes der religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands äußert sich besorgt über die Reaktionen zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Unserer Meinung nach verrät die von Bundeskanzler Scholz zugesicherten 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr eklatant sozialdemokratische Werte.  Sozialisten aller Länder sehen nicht in der Aufrüstung mit Waffen die Lösung des Problems, welches ja nicht erst am 24.02.2022 entstanden ist.  Die Nato ist in ihren Rüstungsausgaben und in ihrer militärischen Ausrüstung Russland bereits heute den russischen Streitkräften haushoch überlegen. Alleine diese Abschreckung hat den diktatorisch agierenden Putin nicht vor diesem Krieg abgehalten.  Diese 100 Milliarden Euro sind ein...

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Gemeinsame Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine

des Friedensbeauftragten des Rates der EKDund des Bischofs für die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr Deeskalation und Versöhnung sind das Ziel Mitten im Herzen von Europa erleben wir Krieg. Die russische Regierung hat einen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat begonnen. Demokratie und Freiheit sind bedroht. Es gibt zahlreiche Tote. Die Zivilbevölkerung ist betroffen. Hunderttausende bangen um ihr Leben oder ergreifen die Flucht. Wir verurteilen auf schärfste die kriegerischen Handlungen. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Menschen in der Ukraine. Wir sind dankbar...

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Erinnerung an Vorstellung hier

Liebe Freund:innen im Bund, erfreulicher weise haben sich bereits 30 “Bündler” hier im internen Bereich unserer neuen Website registriert. Zum einen bitte ich euch, sofern es noch nicht geschehen ist, in den Kommentaren zu diesem Beitrag den anderen vorzustellen: https://brsd.de/willkommen-im-mitgliederbereich-des-bundes/ Ich kenne euch alle, den einen mehr, den anderen weniger. Aber untereinander kennt ihr euch kaum, zumal hier sich vor allem neue Mitglieder eingefunden haben. Stand heute haben sich auch mit mir 7 Mitglieder gefunden, die hier Artikel einstellen können....

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Pressemitteilung des EKD Friedensbeauftragten zum Krieg in der Ukraine

Erschüttert hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, auf den russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. „Der Angriff auf die Ukraine hat mich in dieser Massivität erschrocken. Dies ist ein klarer Bruch des Budapester Memorandums von 1994, in dem Russland die bestehende Souveränität und die Grenzen der Ukraine als Gegenleistung für den Atomwaffenverzicht der Ukraine anerkannt hat“, betont der EKD-Friedensbeauftragte. „Das ist eine verheerende Entwicklung“, so Landesbischof Friedrich Kramer. Der EKD-Friedensbeauftragte...

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Leben teilen – von St. Martin lernen!

Zum Motto des Katholikentages ein Beitrag von Martin Möllmann Als Soldat sieht Martin am Eingang des Stadttores von Amiens einen frierenden Bettler. Viele der Umstehenden könnten dem Armen helfen, doch niemand außer Martin sieht die Not. Da er als Soldat nichts anderes bei sich hat, um zu helfen, teilt er seinen Mantel mit dem Schwert im zwei Hälften und gibt eine davon dem Frierenden. Die Dabeistehenden, verspotten ihn. Nicht wegsehen, wenn Menschen in Not sind, auch dann, wenn sonst keiner hinguckt und man sich lächerlich machen könnte! Außer dem Spott seiner Mitmenschen wird Martin...

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Zukunft CuS

Die CuS 2021 als erste Jahresausgabe ist in einem kleinem Kreis entstanden. Viele Neuerungen konnten so relativ gut und schnell bewerkstelligt werden. So wurde das Cover überarbeitet und der Druck auf “farbig” umgestellt. Die Redaktion soll nun erweitert werden. Allerdings hat sich der Vorstand am 15.02. dafür ausgesprochen, die Redaktionsarbeit auf die Zeit nach dem Katholikentag zu schieben, da wir im Moment mit diesem Vorhaben stark eingebunden sind. Dazu wollen wir alle die einladen, die sich einst zur Mitarbeit gemeldet haben, oder dieses jetzt noch tun. Kleine Mail an info@brsd.de...

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